Die häufigst gestellten Fragen

Der Tag des offenen Denkmals ist die größte Kulturveranstaltung Deutschlands und findet jährlich am zweiten Sonntag im September statt. An diesem Tag öffnen bundesweit tausende historische Stätten grundsätzlich kostenfrei ihre Türen und machen somit auf die Bedeutung und den Erhalt unseres kulturellen Erbes aufmerksam. Besucher können an diesem Tag die kulturelle Vielfalt und bisher unbekannte Schätze ihrer Umgebung kennenlernen. 

Seit 1993 wird der Tag des offenen Denkmals durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz bundesweit koordiniert. Der Tag des offenen Denkmals ist der deutsche Beitrag zu den European Heritage Days und ist eine eingetragene und geschützte Marke der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Der Tag des offenen Denkmals findet jedes Jahr am zweiten Sonntag im September statt. Unser nächstes Datum ist der 12. 9.2021.

Folgedaten:
11.9.2022
10.9.2023  
8.9.2024

Jedes Jahr geben wir als Deutsche Stiftung Denkmalschutz ein Motto heraus, das immer neue Interpretationsmöglichkeiten bietet. Es soll Sie als Veranstalter inspirieren, neue thematische Aspekte ihres Denkmals zu beleuchten und Besuchern bisher unbekannte Perspektiven zu präsentieren. Verpflichtend ist die Umsetzung des Mottos nicht. 

Sie haben eine Anregung oder einen Motto-Vorschlag? Dann freuen wir uns über Ihre E-Mail an info@tag-des-offenen-denkmals.de.

Grundsätzlich können alle kulturellen Zeugnisse, die geschichtlich, wissenschaftlich, technisch, künstlerisch, städtebaulich oder volkskundlich bedeutsam sind und einer abgeschlossenen Epoche angehören, am Tag des offenen Denkmals teilnehmen. Das Gebäude oder die Stätte muss nicht unter Denkmalschutz stehen. Ausgeschlossen sind Neubauten des 21. Jahrhunderts.

Mögliche Denkmalgattungen:

  • Baudenkmale (z. B. Fachwerkhäuser, Schlösser, Kirchen etc.)
  • Technische Denkmale (z. B. Bergwerke, Bahnhöfe, Ziegelbrennereien etc.)
  • Landschaftsdenkmale (z. B. Gartenanlagen, Parks, Friedhöfe etc.)
  • Denkmalbereiche (z. B. Wohnsiedlungen, Kombinationen aus natürlichen und erbauten Denkmalen, einzelne Teile oder Bereiche eines Denkmals etc.)
  • Bewegliche Denkmale (z. B. Schiffe, Eisenbahnen etc.)
  • Bodendenkmale (z. B. Ausgrabungsstätten, Grenzsteine etc.)
  • Sie können aber auch Veranstaltungen, wie eine Stadtführung oder eine geführte Radtour zu bedeutenden historischen Stätten in der Umgebung, anmelden.

Aufgrund der Corona-Pandemie hat die Deutsche Stiftung Denkmalschutz Ende April empfohlen, die bundesweite Veranstaltung des Tags des offenen Denkmals® digital stattfinden zu lassen. Daher wollen wir gemeinsam mit Ihnen einen neuen Weg gehen. Der digitale Tag des offenen Denkmals® ist eine Chance, neue Besucher*innengruppen zu erschließen und überregional präsenter zu sein.

Sie als Veranstalter*innen können auf zwei Arten teilnehmen:

 

1.1 Eintragung in den Veranstaltungskalender

Es gibt einen Veranstaltungskalender, in dem alle teilnehmenden Denkmale von den Veranstaltern eingetragen werden und am Aktionstag gefunden werden können. Darin wird Ihr digitales Angebot verlinkt, das Sie auf Ihren Kanälen präsentieren.

Bitte beachten Sie: Die Bereitstellung der Medien im Internet liegt in Ihrer Verantwortung. Texte, Fotos und Videos werden von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz nur verlinkt, nicht hochgeladen. Nutzen Sie stattdessen Ihre Webseite oder Medien-Portale wie YouTube (Videos), Vimeo (Videos), Flickr (Fotos), Soundcloud (Ton) oder Social-Media-Plattformen wie Facebook und Instagram.

Auf den weiteren Informationsangeboten finden Sie viele Anregungen zu digitalen Denkmal-Beiträgen. Die Eintragung in den Kalender funktioniert über unser Portal. Bitte beachten Sie, dass Sie aus technischen Gründen hierfür einen neuen Account anlegen müssen:

https://registrierung.tag-des-offenen-denkmals.de

 

1.2 Teilnahme an der Ausschreibung

Neben dem Veranstaltungskalender präsentiert die Deutsche Stiftung Denkmalschutz eine Auswahl besonders spannender Beiträge auf den Stiftungs-Kanälen. Hierfür suchen wir Ihren digitalen Beitrag zum Tag des offenen Denkmals® für die Aktionsseite! Sie haben eine tolle Idee, wie Sie den Tag des offenen Denkmals® digital bereichern können? Dann machen Sie mit! Der Einsendeschluss für die Ausschreibung ist der 22. August, weitere Informationen finden Sie hier:

https://registrierung.tag-des-offenen-denkmals.de/einreichungsformular

Um sich im Veranstaltungskalender einzutragen, müssen Sie sich einen neuen Account in unserem Portal erstellen, Ihr Denkmal anlegen und dann die jeweiligen Beiträge verlinken.

2.1 Anlegen eines Accounts

Um einen Account anzulegen, besuchen Sie die Seite des Portals unter folgender Adresse:
https://registrierung.tag-des-offenen-denkmals.de/login
Aus technischen Gründen benötigen Sie hierfür einen neuen Account.
Unter dem Login-Bereich finden Sie den Link „Jetzt registrieren“. Auf dieser Seite müssen Sie Ihre E-Mail-Adresse eingeben sowie ein Passwort festlegen und zur Sicherheit dieses neue Passwort wiederholen.

Wenn Sie auf den Button „Jetzt registrieren“ klicken, bekommen Sie eine Bestätigung angezeigt und es wird an Ihre angegebene Adresse eine E-Mail zur Freischaltung des Accounts geschickt. Klicken Sie den Link in dieser E-Mail-Adresse an, dann können Sie sich auf der Seite einloggen (siehe Schritt 2.2).

2.2 Einloggen in das Portal
Um sich einzuloggen, besuchen Sie die Seite und geben Ihre Login-Daten ein (Bitte beachten Sie, dass Sie für dieses Portal einen neuen Account benötigen, siehe hierzu Schritt 2.1). 

2.3 Veranstalter*innen-Daten eingeben
Der erste Schritt innerhalb des Portals selbst ist die Eingabe Ihrer Veranstalter*innen-Daten, also Ihres Kontakts sowie der Einwilligung hinsichtlich der DSGVO sowie der Teilnahmebedingungen. Schließen Sie diesen Schritt mit dem Button „Speichern“ ab.

2.4 Anlegen/Finden eines Denkmals
Nun können Sie ein Denkmal anlegen bzw. ein bereits in der Datenbank gespeichertes Denkmal auswählen.
Wählen Sie hierzu auf der Startseite des Portals auf der rechten Seite den Button „Denkmal anlegen“. Auf der folgenden Seite können Sie entweder über das Suchfeld „Name des Denkmals“ testen, ob Ihr Denkmal bereits in der Datenbank hinterlegt ist. Alternativ tippen Sie auf der rechten Seite unter dem Button „+ Denkmal anlegen“ Ihre Denkmal-Daten ein und legen es neu an.

Im Suchfeld erscheinen während des Eintippens Vorschläge für das gesuchte Denkmal. Klicken Sie dabei das richtige Denkmal an, um es auszuwählen. Haben Sie das falsche Denkmal ausgewählt, können Sie mit einem Klick auf „Zurücksetzen“ von vorne beginnen.

Bitte beachten Sie, dass Sie einen aktuellen Browser mit aktiviertem Javascript zur Nutzung des Portals benötigen. Sollten Sie Probleme bei diesem Schritt haben, stellen Sie sicher, dass dies der Fall ist. 

2.5 Neues Denkmal anlegen
Sollte Ihr Denkmal noch nicht angelegt sein, können Sie nach dem Klick auf den Button „+ Denkmal anlegen“ auf der rechten Seite des „Ein Denkmal finden / anlegen“-Schrittes auf einer Unterseite diese Eintragung vornehmen. Füllen Sie nach Möglichkeit alle Felder aus, Pflichtfelder sind Name, Straße, Postleitzahl und Stadt. Nachdem Sie Angaben zur Kategorie, der Verbindung zur Deutschen Stiftung Denkmalschutz sowie zur Veröffentlichung und Pressefreigabe gemacht haben, können Sie die Eingabe speichern und zum nächsten Schritt gehen. Hier können Sie bis zu drei Bilder Ihres Denkmals hochladen.
Bitte beachten Sie beim Hochladen die technischen Bildvoraussetzungen (u.a. max. 4 MB, RGB-Modus, .jpg oder .png, keine Wasserzeichen) und stellen Sie sicher, dass Sie die Nutzungsrechte besitzen sowie die Informationen zur*m Fotograf*in haben.

2.6 Eintragen der Medien
Der dritte Schritt stellt die Eintragung bzw. Verlinkung Ihrer digitalen Beiträge dar. In diesem Abschnitt können Sie auswählen, ob Sie ein digitales Abrufangebot (OnDemand) oder eine Digitalveranstaltung (Live) eintragen möchten.
Bitte beachten Sie: Sie können auch mehrere Medien unterschiedlicher Art verlinken (siehe Schritt 2.7).

Nachdem Sie eines der beiden ausgewählt haben, können Sie nun das Formular mit den weiteren Informationen und dem Link ausfüllen.

Nach dem Speichern sehen Sie eine Übersicht Ihrer Veranstaltung.

2.7 Eintragen zusätzlicher Denkmale / Digitaler Angebote
Auf der Übersichtsseite „Veranstaltungen“ können Sie nun entweder weitere Denkmale oder digitale Angebote zu Ihrem Denkmal eintragen. So können Sie mit einem Account mehrere Denkmale verwalten und ein Denkmal kann auch mehrere Beiträge (z.B. unterschiedliche Videos, eine Live-Veranstaltung und einen Link zur Webseite) beinhalten.

Die meisten modernen Smartphones, die jünger als vier Jahre sind, bieten eine ausreichende Qualität für Fotos und Videos. Für optimale Ergebnisse sollten Sie sich mit den Einstellungen Ihres Geräts bezüglich Komposition, Belichtung, Schärfe und Farbe vertraut machen. Für Videoaufnahmen mit Ton sollten Sie eine externe Mikrofon-Lösung sowie ein Stativ nutzen. Mehr Informationen finden Sie in den Handreichungen zu Video und Foto unter www.tag-des-offenen-denkmals.de/veranstalter/.

Gerade bei guten Lichtverhältnissen (Tageslicht bewölkt, gleichmäßiges künstliches Licht) können Sie mit Ihrem Smartphone gute Ergebnisse erzielen.
Die meisten Smartphone-Kameras erkennen die zu fotografierenden Lichtverhältnisse und stellen die Belichtung automatisch ein. Sobald Licht und Schatten diese automatische Belichtung erschweren, etwa weil die Sonne stark scheint und Schatten im Bildausschnitt erzeugt oder wenn Sie ein Motiv in einem dunklen Raum fotografieren möchten, müssen Sie selbst nachjustieren.
Indem Sie mit dem Finger auf dem Bildschirm auf das Motiv tippen, belichtet es automatisch die entsprechende Stelle. Ist die Spanne zwischen dem hellsten und dunkelsten Punkt im Bild zu groß, um das Bild richtig zu beleuchten, müssen Sie manuell die Belichtung einstellen und einen guten Mittelweg finden, so dass die hellen Stellen nicht überbelichtet (und damit oft komplett weiß werden) und die dunklen Stellen nicht so dunkel sind, dass nichts mehr zu erkennen ist. Für die manuelle Belichtung tippen Sie bei iOS-Geräten lange auf das Display, bis eine Sonne mit einem Regler neben dem gelben Fokus-Feld erscheint. Bei Android-Geräten erscheint eine Glühlampe mit Regler unten am Rand. Den Regler bewegen Sie nach unten und oben (iOS) bzw. rechts und links (Android), bis die Belichtung richtig eingestellt ist. Weitere Tipps zur Belichtung finden Sie in der Handreichung zum Thema Foto.

Die Länge variiert je nach Inhalt und Format. Vorab produzierte Führungen sollten nicht mehr als 8-10 Minuten Länge haben. Führungen im Live-Stream sollten bis maximal 20-25 Minuten dauern, Vorträge maximal 15-20 Minuten.
Vorab produzierte Führungen haben zwei große Vorteile: Laufsequenzen können durch Schnitte abgekürzt werden und während des Erzählens über ein bestimmtes Objekt oder Detail kann ein größeres Bilddetail eingeblendet werden.
Beispiele:
Virtuelle Führung (ursprünglich live gesendet) Staatliche Kunstsammlung Dresden, 20:50 Minuten:
https://www.facebook.com/watch/live/?v=577804009499396
Kurzrundgang, Staatliche Kunstsammlung Dresden, 11:05 Minuten:
https://www.facebook.com/watch/?v=1714078255400810
Kurzrundgang, Zeche Zollverein, 7:30 Minuten: https://www.facebook.com/watch/?v=677213676371235
Rundgang, Miniatur Wunderland, 16:33 Minuten:
https://www.facebook.com/197589525931/videos/958816504561195

Eine gute Übersicht zu kostenfreien Schnittprogrammen finden Sie in der Handreichung zum Thema Videoproduktion.

Es bieten sich verschiedene Möglichkeiten, Bilderstrecken zu animieren. Zum einen existieren verschiedene Spezial-Programme zur Erstellung von Bilderstrecken. Mit den kostenlosen Tools Captura (Windows, sehr einfache Bedienung) oder Open Broadcaster Software Studio (Windows, Mac, Linux; sehr viele Möglichkeiten, komplexere Bedienung) können Sie ihren Bildschirminhalt abfilmen und gleichzeitig den Ton oder sogar die Webcam mitaufnehmen. Eine Bilderstrecke erstellen Sie, indem Sie Ihre Fotos in einem Ordner sammeln, sortieren und eine Bildershow starten. Die Bilder werden dann mit Musik oder Ton untermalt.
Wenn Sie die Fotos etwas stärker animieren wollen (Zoomeffekte, Bildübergänge, Ton etc.) können Sie auf Videoschnitt-Software zurückgreifen. Beispiele finden Sie in der Handreichung zum Thema Videoproduktion.
In den Präsentationsprogrammen PowerPoint (Microsoft Office) oder Keynote (Apple) können Sie eine Präsentation mit Bildern füllen und diese mit der Aufnahme-Funktion einfach aufzeichnen. Parallel dazu können Sie mit dem Computer-Mikrofon gesprochenen Ton aufnehmen.
Von einer Bildershow ohne Ton ist allerdings abzuraten. Alternativ können Sie die Fotos in einem digitalen Fotoalbum auf Ihre Webseite stellen, um den Besucher*innen die Möglichkeit zu bieten, die Bilder in ihrem eigenen Tempo durchzuklicken.

Ein externes Mikrofon sichert Ihnen einen exzellenten Ton, der bei der Vermittlung von Inhalten sehr wichtig ist, um die Konzentration der Zuhörer*innen aufrecht zu erhalten. Folgende Optionen bieten sich an:

  • Ein sogenanntes Richtrohr-Mikrofon an der Kamera selbst.
  • Die Aufnahme mithilfe einer Tonaufnahme-App (vorinstalliert auf iOS als „Sprachmemo“; auf Android: „Diktiergerät“) auf einem zweiten Handy in der Hand der sprechenden Person. Später synchronisieren Sie den Ton mit dem Video im Schnitt. Als Mikrofon kann hierfür ein handelsübliches Kopfhörermikrofon, wie es bei vielen Smartphones mitgeliefert wird, genutzt werden.

Ein Mikrofon wird an der sprechenden Person angebracht, die Aufnahme läuft mit einem Verlängerungskabel. Auch hier kann die Stimme über das Mikrofon Ihrer Smartphone-Kopfhörer aufgenommen werden.

Ein Stativ mit Handyhalterung kann sich sehr positiv auf die Videoqualität auswirken, da es verwackelte Aufnahmen verhindert. Ein Stativ kann man sich aber auch einfach selbst bauen, indem man die Kamera abstellt oder das Smartphone etwa zwischen zwei Büchern einklemmt. Auch beim Fotografieren hilft ein Stativ, unscharfe Aufnahmen zu vermeiden.

Die ideale Länge hängt vom Inhalt des Videos ab. Meist lässt sich ein Denkmal in bis zu drei Minuten ansprechend vermitteln. Für längere Formate sollten Sie ein schlüssiges, spannendes Skript schreiben und viele unterschiedliche Videobilder einplanen. Mehr Informationen dazu finden Sie in der Handreichung zu Videoproduktion.

Vor der Produktion und Veröffentlichung von Video- und Fotomaterial sollten Sie sich mit einigen grundsätzlichen rechtlichen Punkten vertraut machen. Entsprechende Tipps finden Sie in den Handreichungen zu Video- und Fotoproduktion.

Präsenzveranstaltungen können in diesem Jahr nicht angelegt werden. Bitte beachten Sie folgenden Hinweis: Aufgrund der Corona-Pandemie empfiehlt die Deutsche Stiftung Denkmalschutz als bundesweite Koordinatorin allen Partner*innen und Veranstalter*innen, das Programm auf digitale Angebote umzustellen. Für alle Angebote und vor Ort durchgeführten Präsenzveranstaltungen zum Tag des offenen Denkmals® am 13. September 2020 haftet der*die jeweilige Veranstalter*in. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz übernimmt keine Haftung für Schäden jeder Art, die in Zusammenhang mit durchgeführten Veranstaltungen Dritter stehen. Die zum Zeitpunkt des Tags des offenen Denkmals® noch geltenden behördlichen Anordnungen, etwa Abstands- und Kontaktregelungen, sind zwingend einzuhalten.